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MedienmitteilungVeröffentlicht am 23. März 2026

Bundespräsident Guy Parmelin trifft den chinesischen Bildungsminister

Bern, 23.03.2026 — Bundespräsident Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, traf sich am 23. März 2026 in Bern mit dem chinesischen Bildungsminister Huai Jinpeng. Im Anschluss an dieses Treffen leitete Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, die sechste Sitzung der gemeinsamen Arbeitsgruppe für Hochschul- und Berufsbildung.

Beim Gespräch zwischen den beiden Ministern ging es unter anderem um die Berufsbildung. China hat tiefgreifende Reformen unternommen, um die Ausbildungen nach dem Vorbild der dualen Berufsbildung der Schweiz stärker auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes auszurichten. 2014 haben die beiden Länder eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um den Informations- und Erfahrungsaustausch im Bereich der Hochschul- und Berufsbildung sowie der Mobilität von Studierenden und jungen Forschenden zu erleichtern. Die Schweizer Delegation setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation, der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung, des Schweizerischen Nationalfonds, von Innosuisse sowie von swissuniversities, des ETH-Bereichs und der Universität Zürich als Leading House Asia Pacific zusammen. Neben Bildungsminister Huai und seiner Delegation waren auf chinesischer Seite verschiedene Bildungsinstitutionen online vertreten.

Die Schweiz setzt sich für die internationale Anerkennung ihres Berufsbildungssystems ein und fördert die Mobilität von Studierenden und Lernenden. In diesem Rahmen empfängt der Bund regelmässig ausländische Delegationen und pflegt mit mehreren wichtigen Ländern den Dialog auf Ministerebene. Damit trägt er zum Informationsaustausch, einer grösseren Sichtbarkeit und ganz allgemein zu einer grösseren Wertschätzung der Qualität des dualen Bildungssystems bei. Im kommenden September will die Schweiz an den Berufsweltmeisterschaften WorldSkills in Shanghai eine starke Präsenz markieren.

Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und China stützt sich auf ein bilaterales Abkommen, das die beiden Länder 1989 abgeschlossen haben. Die Kontakte zwischen den beiden Ländern werden auch durch Swissnex gefördert, das weltweite Schweizer Netzwerk, das die Schweiz im Bildungs-, Forschungs- und Innovationsbereich mit dem Rest der Welt verbindet und seit 2008 auch über einen Standort in Shanghai verfügt.