Staatssekretärin Martina Hirayama am OECD Skills Summit in Istanbul
Bern, 29.04.2028 — Am 27. und 28. April 2026 fand in Istanbul der OECD Skills Summit zum Thema «Unlocking Talent across Generations» statt, an dem Bildungsdelegationen aus rund 30 Ländern teilnahmen. Der Gipfel befasste sich insbesondere mit den politischen Massnahmen zur Anpassung der Bildungssysteme an die im Zeitalter der künstlichen Intelligenz erforderlichen Kompetenzen sowie zur Förderung von lebenslangem Lernen und Inklusion.
Das 21. Jahrhundert ist geprägt von grossen technologischen, sozioökonomischen und ökologischen Veränderungen. Um die Chancen dieses Wandels zu nutzen, müssen sich die Länder strategisch positionieren und ihre Bildungssysteme weiterentwickeln. Die Zusammenarbeit und Koordination über verschiedene Politikbereiche hinweg und zwischen Bildungsanbietern, Arbeitgebern und der Wirtschaft ist dabei von entscheidender Bedeutung. Vor diesem Hintergrund stand der Skills Summit 2026 der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Istanbul unter dem Motto «Unlocking Talent across Generations». Der internationale Vergleich von Systemen und der Austausch von Best Practices förderte dabei in besonderem Masse das gegenseitige Lernen.
Staatssekretärin Martina Hirayama zeigte in ihren Beiträgen auf, wie das Schweizer Bildungssystem dank seiner Anpassungsfähigkeit die technologischen, wirtschaftlichen und demografischen Herausforderungen bewältigt. Dabei unterstrich sie insbesondere die Bedeutung der Berufsbildung für die Sicherung qualifizierter Arbeitskräfte und verwies in diesem Zusammenhang auf das Projekt «Attraktivität der Berufsbildung». Zudem betonte sie die Herausforderungen und Chancen, die der Einsatz künstlicher Intelligenz für die Gesellschaft und die Wirtschaft mit sich bringt. Das Schweizer Bildungssystem entwickelt sich in diesem Kontext kontinuierlich weiter, um die Kompetenzentwicklung an die Anforderungen dieser neuen Realität anzupassen. Zugleich leisten die Schweizer Hochschulen durch ihre Forschung und Zusammenarbeit einen wichtigen Beitrag zur Innovation in diesem Bereich. Abschliessend hob die Staatssekretärin die Vorteile eines föderalistisch strukturierten Bildungssystems hervor, in dem zahlreiche öffentliche und private Akteure sowohl bei der Leistungserbringung als auch bei der Finanzierung sowie der Gesetzgebung und Steuerung involviert sind.
Im Rahmen der Veranstaltung tauschte sich Staatssekretärin Hirayama in bilateralen Gesprächen zudem mit Homologinnen und Homologen aus.
