Strategischer Dialog zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik zwischen der Schweiz und Frankreich
Bern, 31.03.2026 — Am 31. März 2026 findet der jährliche strategische Dialog zwischen den Verteidigungsministerien der Schweiz und Frankreichs unter der Leitung des Staatssekretariats für Sicherheitspolitik (SEPOS) in Bern statt. Im Fokus stehen die Sicherheitspolitische Strategie der Schweiz, die nationale Verteidigungsstrategie Frankreichs sowie die Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit.
Die Schweiz empfängt unter der Leitung von Botschafterin Pälvi Pulli, stellvertretende Staatssekretärin für Sicherheitspolitik, die französische Delegation unter der Leitung von General des Armeekorps Eric Peltier, dem stellvertretenden Generaldirektor der Direction générale des Relations internationales et de la Stratégie (DGRIS). Frankreich gilt als einer der engsten Kooperationspartner der Schweiz.
Auf der Agenda des diesjährigen Austauschs stehen die Entwicklungen der Sicherheitslage, die Sicherheitspolitische Strategie der Schweiz und die nationale Verteidigungsstrategie Frankreichs sowie die damit verbundenen Schwerpunkte in den nächsten Jahren. Zur Sprache kommen ebenfalls die multilaterale Zusammenarbeit, namentlich mit der EU, der NATO und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sowie die Massnahmen zur Erhöhung der eigenen Verteidigungsfähigkeit und die damit verbundenen Verteidigungsbudgets.
Bilaterale Kooperation
Darüber hinaus besprechen die Delegationen den Stand der Umsetzung sowie die Perspektiven zur Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit auf der Grundlage der 2024 unterzeichneten, rechtlich nicht bindenden Absichtserklärung. Diese betrifft u.a. den Militär-, Rüstungs-, und Cyberbereich, sowie auch den Zivilschutz, die Bekämpfung von Desinformation und Beeinflussungsaktivitäten und den Weltraum. Ein Thema ist weiter der von Frankreich ausgetragene G7-Gipfel in Evian im Juni 2026 und die damit zusammenhängenden Sicherheitsaspekte.
