Der Staatssekretär für Sicherheitspolitik nimmt am Civil Defence Forum in Stockholm teil
Bern, 21.04.2026 — Staatssekretär Markus Mäder vertritt das VBS am 21. und 22. April 2026 am Civil Defence Forum in Stockholm. Die Konferenz widmet sich der umfassenden Sicherheit und Resilienz von Gesellschaften gegenüber hybrider Konfliktführung.
Als eine neue sicherheitspolitische Konferenz in Europa widmet sich das International Institute for Strategic Studies (IISS) Civil Defence Forum der Resilienz und der «zivilen Verteidigung». Diese Themen liegen im Kern der sicherheitspolitischen Strategie der Schweiz 2026, die der umfassenden Sicherheit gewidmet ist. Der Schwerpunkt der Konferenz liegt auf der zivil-militärischen Zusammenarbeit und der internationalen Kooperation unter Teilnahme von Expertinnen und Experten aus Ländern in Europa, Nordamerika und Asien.
Die Konferenz dient als Plattform für den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Regierungen, aus der Privatwirtschaft, internationalen Organisationen, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft. Stockholm als Austragungsort zeugt von der nordischen Vorreiterrolle bei der Stärkung der Krisenfestigkeit und der Verteidigungsfähigkeit der ganzen Gesellschaft. Gastgeber ist die britische Denkfabrik International Institute for Strategic Studies (IISS), welche auch andere bedeutsame Sicherheitskonferenzen verantwortet, wie zum Beispiel den Shangri-La Dialogue in Singapur.
Vernetzung und aktive Teilnahme der Schweiz
Staatssekretär Mäder nimmt am Panel «Integrated Resilience – Public-Private Partnerships» teil. Dort wird er über Erfahrungen aus der Schweiz in der Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und dem Privatsektor sprechen. An der Diskussion nehmen Johan Berggren, Staatssekretär im schwedischen Ministerium für zivile Verteidigung, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Privatwirtschaft teil.
Am Rande der Konferenz führt die Schweizer Delegation bilaterale Gespräche mit verschiedenen Amtskolleginnen und -kollegen. Gesprächsthemen sind die sicherheitspolitische Zusammenarbeit sowie Erfahrungen in den jeweiligen Ländern in Fragen der umfassenden Sicherheit.
