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Theoretische Vorbildung

Artikel 4 Geometerverordnung legt fest, welche Fächer für die theoretische Vorbildung auf akademischem Niveau nachgewiesen werden müssen.

Die theoretische Vorbildung muss in folgenden Fächern nachgewiesen werden:

a. Wissenschaftliche Grundlagen
1. Mathematik
2. Physik

b. Geomatik
1. geodätische Grundlagen
2. geodätische Messtechnik und Auswertemethoden
3. Fehlertheorie und Ausgleichungsrechnung

c. Informationstechnologie
1. Informatik
2. Geoinformationssysteme

d. Vermessung der Schweiz
1. Landesvermessung
2. amtliche Vermessung

e. Landmanagement
1. Raumordnung und Raumentwicklung
2. Landumlegung und Bodenordnung
3. Immobilien- und Bodenbewertung

f. Schweizerisches Recht
1. Allgemeine Rechtskunde
2. Verwaltungsrecht
3. Sachen- und Bodenrecht
4. Vermessungs- und Geoinformationsrecht
5. Bau-, Planungs- und Umweltrecht

g. Unternehmensführung
1. Betriebswirtschaft
2. Projektmanagement 

Die theoretische Vorbildung auf dem Niveau der gymnasialen schweizerischen Maturität muss in den folgenden Fächern nachgewiesen werden:

  1. erste Landessprache
  2. zweite Landessprache
  3. Geografie der Schweiz
  4. Geschichte und Staatskunde der Schweiz

Anforderungs-/Angebotsliste für theoretische Vorbildung

Die «Anforderungs-/Angebotsliste» für die theoretische Vorbildung zum Geometerpatent nennt die zu erreichende Lernzielstufe und gibt einen Überblick, welche Fächer an welcher schweizerischen Hochschule zum Studium angeboten werden (siehe «Dokumente»).

Durchführung von theoretischen Prüfungen

In nicht anerkannten Fächern muss eine theoretische Prüfung abgelegt werden, welche in der Regel im Auftrag der Geometerkommission durch eine schweizerische Hochschule oder durch einzelne Experten durchgeführt wird.