Struktur der Daten

Die elf thematischen Ebenen
Die Daten der amtlichen Vermessung sind in analoger Form (auf einem Plan) oder digital (im Computer) vorhanden. Die digitalen Daten sind in elf thematische Ebenen gegliedert, die frei miteinander kombiniert werden können.

Die digitalen Daten können beliebig mit weiteren raumrelevanten Daten verknüpft und kombiniert werden, beispielsweise mit Daten des Lärmkatasters und des Zonenplans. Die eigens dafür entwickelte Geodatenbeschreibungssprache INTERLIS ermöglicht den Datenaustausch zwischen verschiedenen Geoinformationssystemen.
- Fixpunkte: Punkte, die den Bezug zum Koordinatensystem herstellen
- Bodenbedeckung: Gebäude, Strassen, Gewässer, Wald etc.
- Einzelobjekte: Mauern, Brunnen, Masten, Brücken etc.
- Höhen: digitales Terrainmodell
- Nomenklatur: Ortsnamen, Flurnamen
- Liegenschaften: Grundstücke
- Rohrleitungen: Hochdruckleitungen für Gas und Öl
- Hoheitsgrenzen: Gemeinde-, Bezirks-, Kantons- und Landesgrenze
- Dauernde Bodenverschiebungen: definierte Gebiete, die dauerhaft in Bewegung sind
- Gebäudeadressen: Bezeichnung von geografischen Orten im Zusammenhang mit Gebäuden (Strassennamen, Hausnummer, Postleitzahl, Ortschaftsnamen)
- Administrative Einteilungen: Planeinteilung, Angaben für die Beschriftung des Plans für das Grundbuch etc.