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Die amtliche Vermessung der Schweiz (AV)

Die amtliche Vermessung in Kürze

Die amtliche Vermessung, eine Verbundaufgabe

Was wird von Amtes wegen vermessen und wieso? Wer führt diese Arbeiten aus? Wo werden die erhobenen Daten eingesetzt und wer nutzt diese Daten? Auf diese Fragen und vieles mehr gibt Ihnen die Internetplattform der amtlichen Vermessung der Schweiz Auskunft.

Zu den Hauptaufgaben der amtlichen Vermessung gehören einerseits das Erheben der Grundstücksgrenzen und das Nachführen dieser Daten. Damit leistet die amtliche Vermessung einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Grundeigentums. Andererseits bildet sie die Grundlage für nahezu alle anderen geografischen Daten, für zahlreiche Anwendungen in Wirtschaft, Verwaltung und Privatleben und für geografische Informationssysteme. Wer kennt und braucht ihn nicht: den Orts- und Stadtplan oder, bei einem Bauvorhaben, den Zonenplan?

Vor rund hundert Jahren hat der Bund die Grundlagen für die Grundbuchvermessung, die heutige amtliche Vermessung, geschaffen. Die Mess- und Arbeitstechniken, die Instrumente und die Werkzeuge haben sich in dieser Zeit stark weiterentwickelt. Der Computer hat in den Geometer- und Vermessungsbüros längst die mechanische Rechenmaschine und die Tuschfeder ersetzt, gemessen wird immer häufiger mit Hilfe von erdumkreisenden Satelliten, die Verwaltung der Daten erfolgt nicht mehr in Planschränken sondern in elektronischen Informationssystemen und für die Abgabe der Daten wird das Internet verwendet.

In all den Jahren hat sich die in der amtlichen Vermessung praktizierte Zusammenarbeit der öffentlichen Hand – Eidgenossenschaft, Kantone und Gemeinden – mit der Privatwirtschaft bestens bewährt. Auch hier zeigt sich die Entwicklung – die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Privaten bezeichnet man heute als «Public Private Partnership».

Der Aufgabenbereich der Ingenieur-Geometerin und des Ingenieur-Geometers – der «Vermesser» – hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Neben den Fachkenntnissen in der Vermessungstechnik haben heute Kenntnisse der Informatik, der Telekommunikation, des Rechts und des Projektmanagements eine zentrale Bedeutung. Daher werden heute Vermessungsfachleute zu Recht als «Geodatenmanager» oder als «Treuhänder für Grund und Boden» bezeichnet. Die Ausbildung ist vielseitig, anspruchsvoll und zukunftsorientiert: sei es eine Berufslehre als Geomatikerin resp. Geomatiker oder ein Studium an einer technischen Fachhochschule oder an einer Hochschule.

Kontakt: Die amtliche Vermessung der Schweiz
Zuletzt aktualisiert am: 20.07.2010

Kontakt

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c/o Bundesamt für Landestopografie swisstopo
Seftigenstrasse 264
CH-3084 Wabern

Telefon +41 31 963 23 03
Telefax +41 31 963 24 59

infovd@swisstopo.ch

 

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