Modernste Technik erlaubt heutzutage die Herstellung eines flächendeckenden digitalen Terrainmodells (DTM, Geländemodells). Es bildet die Oberfläche des gewachsenen Bodens mit hohem Detaillierungsgrad ab. Dadurch werden Kleinstrukturen wie zum Beispiel Bachverbauungen und Waldwege klar erkennbar. Das digitale Terrainmodell wird in immer mehr Bereichen verwendet, unter anderem für die Planung und Verwaltung von Strassen- und Eisenbahnnetzen, von Telekommunikationsanlagen für Funk und Mobiltelefonie, in der Wasserwirtschaft aber auch bei Umweltverträglichkeitsprüfungen. Für den Umgang mit Naturgefahren wie Überschwemmungen, Felsstürzen oder Bodenverschiebungen ist das digitale Terrainmodell ebenfalls von grossem Nutzen.
In der amtlichen Vermessung wird das DTM durch die Informationsebene «Höhen» gebildet. Sie wird standardmässig als 2-Meter-Gitter abgegeben, weitere Abgabeformen (z.B. Höhenlinien) sind bei Bedarf möglich. Die Ebene «Höhen» der amtlichen Vermessung kann bei den kantonalen Vermessungsaufsichten bezogen werden, das flächendeckende digitale Terrainmodell «swissALTI3D» der Landesvermessung bei swisstopo.
Digitales Terrainmodell
Die Abbildung der Erdoberfläche
Rechtsgrundlagen
Bezug
- Zuständigkeiten für die Datenlieferung
182 Kb | PDF
- Ebene «Höhen» der AV: Kantonale Vermessungsaufsichten
- swissALTI3D: swisstopo Bundesamt für Landestopografie
Dokumentation
- geodata-news Nr. 20, Juni 2010
Grösse: 1591 Kb | Typ: PDF
- geodata-news Nr. 14, Oktober 2007
Grösse: 1389 Kb | Typ: PDF
- Produktionsstand DTM-AV, Flugjahr
Grösse: 2900 Kb | Typ: PDF

